Wie Sie ab sofort weniger Zeit mit Konflikten verbringen und eine Menge Geld sparen

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Dicke Luft im Team?

Miese Stimmung. Im Büro beißende Stille. Laut wird es im Meeting, ein Wort gibt das andere. Nur ein Ergebnis gibt es nicht. Konflikte nerven, aber sie sind normal. Sie tauchen auf, wo Menschen zusammenkommen. Auch und vor allem im Job. Zwischen Teams, zwischen Kollegen oder auch zwischen Mitarbeitern und Führungskräften. Konflikte lassen sich weder vermeiden noch unterdrücken. Sie gehören schlicht zur Realität.

Nicht immer sind Konflikte schädlich für das Unternehmen. Oft haben sie sogar eine kreative Kraft, vor allem, wenn sich im Team oder in der Organisation etwas verändert. In solchen Konflikten geht es um die Sache. Sichtweisen werden diskutiert und im besten Fall ein neues Vorgehen etabliert, mit dem alle einverstanden sind.

Streiten kostet Geld

Schwierig wird es, wenn Konflikte schwelen, verhärten oder im schlimmsten Fall eskalieren. Die Arbeitsqualität leidet und das Wohlbefinden der Menschen auch. Das macht nicht nur schlechte Stimmung: Projekte werden verschleppt, Aufträge verhindert, Kolleg*innen kündigen und Kunden wandern ab. Konflikte kosten Unternehmen also viel Geld. Nur die wenigsten Betriebe erfassen diese Kosten explizit.

Konflikte kosten Unternehmen jährlich zwischen 50.000 und 500.000 Euro. Das entspricht etwa 20% der Personalkosten in einem Unternehmen.

Die Zahlen stammen aus einer Studie, die das Kompetenzzentrum Konfliktmanagement der FH Bern zusammen mit der Hochschule Regensburg im Jahr 2009 durchgeführt hat. Befragt wurden über 4000 Unternehmen unterschiedlicher Größe.

Hohe Fehlzeiten, innere Kündigung, „schädliches“ Verhalten von Mitarbeiter*innen, Kunden, die abwandern oder auch das Verhindern von Aufträgen oder ganzen Projekten schaden nicht nur dem Image. Sie verursachen Kosten, die unmittelbar Konflikten zugeordnet werden können. Hinzu kommen versteckte Kosten, die erst auf den zweiten Blick mit Konflikten im Unternehmen zu tun haben. Hierzu gehören zum Beispiel gefrustete Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die weniger leisten als sie können.

Das übliche Vorgehen bei Konflikten

Wenn es brennt, sind Mitarbeitergespräche, Mediationen oder auch Mobbing-Verfahren übliche Gegenmaßnamen. Das hilft erfahrungsgemäß, kommt aber oft zu spät. Denn zu diesem Zeitpunkt sind meist schon irreparable Schäden entstanden.

Wie Konflikte lösen besser geht

Sie sind sofort zur Stelle und arbeiten hochwirksam: Kollegiale Konfliktlotsen helfen, bevor Konflikte eskalieren. Knirscht oder kriselt es, können sie jederzeit leicht von allen Mitarbeiter*innen, Führungskräften oder gleich von einem ganzen Team gerufen werden. Konfliktlotsen erfassen schnell die Lage und wissen, was sie tun müssen. Sie hören zu, unterstützen und beraten.

Weil sie unmittelbar ansprechbar sind, sind Konfliktlotsen eine wichtige Säule zur Konfliktprävention in Unternehmen. Professionelle Mediatoren werden sehr viel seltener gebraucht. Sie kommen erst ins Spiel, wenn die kollegialen Angebote nicht mehr greifen.

Denn Konfliktlotsen sind genau dort, wo sie gebraucht werden: Mitten im Unternehmen.

Dicke Luft im Team?

Konflikte belasten das Arbeitsklima und die Arbeitsergebnisse? Projekte gehen nicht voran? Sie wünschen sich eine wirksame und durchgreifende Strategie?
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Konfliktlotsen in Ihrem Unternehmen

Konflikte gehören auch zu Ihrem Arbeitsalltag? Sie wissen oft nicht, wie Sie bei einem Streit helfen sollen und halten sich am liebsten raus?

Kollegiale Konfliktlotsen tragen zu einem gesunden Arbeitsklima bei. Sie können zwar keinen Streit vermeiden. Aber Sie können verhindern, dass Konflikte verhärten und das Arbeitsteam belasten. Das Beste: Konfliktlotsen sparen viel Geld und erhöhen Ihren unternehmerischen Erfolg!

Wie werden Konfliktlotsen ausgebildet?

Konfliktlotsen lernen, wie Konflikte entstehen und wie sie typischerweise verlaufen. Sie können Eskalationsstufen einordnen und darauf reagieren. Sie gestalten Klärungsprozesse und entwickeln mit den Beteiligten haltbare Lösungen.

Ein echtes Aha-Erlebnis

„Meine Ausbildung zur Konfliktlotsin war ein echtes Aha-Erlebnis. Jetzt weiß ich, wann und wie Konflikte aus dem Ruder laufen. Vor allem, wie ich früher kleine Streitereien selbst angeheizt habe. Da ging der Streit immer weiter. Ich weiß jetzt viel besser, wie ich mich in einem Konflikt so verhalte, damit es ein gutes Ergebnis gibt. Als Konfliktlotsin kann ich meinen Kollegen nun auch dabei helfen, wenn es in einem Konflikt mal hoch hergeht.“

Astrid K., 46, Mitarbeiterin einer Behörde
Die Ausbildung zu kollegialen Konfliktlosen dauert 6 Tage in 3 zweitägigen Modulen. Sie ist innerbetrieblich und berücksichtigt genau die Bedürfnisse Ihrer Organisation. Zusätzlich findet 2 x jährlich eine Konfliktlotsen-Werkstatt statt. Weil ich dasvon überzeugt bin, dass Menschen, die mit Menschen arbeiten regelmäßige Weiterbildung und Reflexion brauchen. Damit das Konfliktlotsenteam stark bleibt und gute Arbeit leisten kann.

Sie wollen mehr über das Konzept der kollegialen Konfliktlotsen wissen?

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Konflikte gehören zum Leben. Im Privatleben genauso wie in Unternehmen. Dennoch möchten die meisten Menschen sie schnell aus der Welt zu schaffen. - Wäre das doch immer so einfach!

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Hier schreibt Katharina Bertulat. Sie berät und unterstützt Menschen und Teams in Unternehmen. Junge Teams in Aufbruchstimmung. Teams in stürmischen Zeiten. Und Teams, wenn plötzlich alles anders ist.

Sie wollen mehr erfahren? www.bertulat.de


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